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LIGA Benchmark 2026: Köln gewinnt das Netz-Duell der Bundesliga

Neue Studie von team neusta und NetFederation analysiert die Websites aller 18 Bundesligisten

Bremen, 18. Mai 2026 – Die digitale Qualität von Bundesliga-Clubs entscheidet längst nicht mehr nur darüber, wie gut Inhalte auffindbar sind oder wie reibungslos Ticketing funktioniert. Sie prägt auch, wie nahbar, leistungsfähig und fanorientiert ein Club digital wahrgenommen wird. Der neue LIGA Benchmark 2026 von team neusta und NetFederation zeigt, wie unterschiedlich die 18 Bundesligisten auf ihren Websites aufgestellt sind.


Für die Studie wurden die Websites anhand von 76 Kriterien untersucht. Im Fokus standen die Bereiche Identität & Content, Services & Interaktion sowie Funktionalität & Usability. Der Untersuchungszeitpunkt lag im April 2026. „Wer nicht gemessen wird, verbessert sich nicht. Das gilt auf dem Rasen. Das gilt im Netz. Digitale Qualität ist messbar – und nur dann gezielt verbesserbar, wenn klar ist, wo ein Club steht“, sagt Christian Berens, Geschäftsführer von NetFederation.


1. FC Köln vor Bayern und Frankfurt

An der Spitze des Rankings steht der 1. FC Köln, gefolgt vom FC Bayern München und Eintracht Frankfurt. Der Benchmark zeigt damit: Digitale Stärke ist nicht nur eine Frage von Reichweite oder Markenmacht, sondern davon, wie konsequent eine Website aus Sicht der Fans gedacht und umgesetzt ist. Der 1. FC Köln überzeugt laut Studie vor allem im Bereich Services & Interaktion. Die Website ist besonders vollständig, nutzerorientiert und eng an der Identität des Clubs ausgerichtet – von etablierten Serviceangeboten bis hin zu sichtbaren Elementen der Vereinskultur.

Große Standards, klare Lücken

Viele Basisfunktionen sind inzwischen ligaweit etabliert. 100 % der Clubs bieten Ticketing, Fanshop und Stadioninfos auf ihren Websites an. Die eigentlichen Unterschiede zeigen sich heute aber stärker bei Interaktion, technischer Qualität und Nutzererlebnis. Das wird auch an den Details sichtbar: 8 von 18 Clubs haben eine Hall of Fame oder Legendenrubrik, 4 von 18 machen ihre Vereinshymne auf der Website hörbar und 7 von 18 bieten Votings oder Mitmachformate für Fans an. Digitale Fanbindung bleibt damit vielerorts hinter den Möglichkeiten zurück.

Die Website bleibt der wichtigste Heimvorteil

Ein zentrales Ergebnis des Benchmarks ist die Rolle der eigenen Website im Zusammenspiel mit Social Media. Viele Clubs verlagern Interaktion inzwischen auf Plattformen wie Instagram, TikTok oder Facebook. Der Benchmark macht jedoch deutlich, dass die eigene Website der einzige digitale Raum ist, den Clubs dauerhaft selbst kontrollieren und strategisch entwickeln können. „Twitter war mal die wichtigste Plattform im Fußball. Heute heißt sie X und ist für viele Vereine praktisch wertlos.

Wer daraus nichts gelernt hat, baut gerade denselben Fehler auf Instagram und TikTok nach. Die eigene Website ist die einzige Plattform, die niemand abschalten kann oder politisch verändern“, sagt Christian Berens.


Mobil zählt – und genau dort liegt das Problem

Besonders deutlich wird der Handlungsdruck bei der technischen Performance. Auf dem Desktop erreichen nur 3 von 18 Clubs akzeptable Ladezeiten, auf dem Smartphone sogar nur 1 von 18. Gerade dort, wo Fans Inhalte mobil nutzen, Tickets kaufen oder unterwegs Informationen abrufen, bleibt die technische Qualität damit ein zentrales Defizit.


Mehr als ein Ranking

Der LIGA Benchmark 2026 ist damit mehr als ein Leistungsvergleich der Club-Websites. Er zeigt, wo Bundesliga-Clubs digital bereits ein hohes Niveau erreicht haben – und wo strategische Weiterentwicklung nötig ist, um Fans auch online dauerhaft zu binden.


Die vollständige Studie steht unter www.liga-benchmark.de bereit.

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Wiebke Jakob

Title: Öffentlichkeitsarbeit
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