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Imagebild verschiedene Flieger mit Brands der TUI für Case Berechnung des Zero Fuel Weight (ZFW)

Anwendung für die Berechnung des Zero-Fuel-Weight

Im Auftrag von TUI fly entwickelten wir eine neue Anwendung für die Berechnung des Zero Fuel Weight (ZFW) - das ZFW beschreibt das Gewicht eines voll gebuchten Flugzeugs mit leeren Tanks. Zusätzlich bekamen die beteiligten Mitarbeitenden des Kunden von uns ein agiles Coaching zu Schulungszwecken.

Shortcuts zum Projekt

Eine wichtige Teilaufgabe bei der Entwicklung der neuen Anwendung für TUI fly war die Gestaltung eines benutzerfreundlichen UI für die Erfassung und Visualisierung von Datensätzen. Dabei war es besonders wichtig, dass die Benutzer:innen in ihrem Arbeitsfluss nicht gehindert werden. Das umsetzende Projektteam bestand aus drei Projektbeteiligten – einem Product Owner sowie Expert:innen der IT-Abteilung von TUI fly und unseren eigenen Softwareentwickler:innen. Für das agile Coaching stellten wir außerdem den Scrum Master zur Verfügung. Sowohl das Coaching als auch die Entwicklung der Anwendung setzten wir im Team in enger Abstimmung an zwei Standorten um. Ziel des agilen Coachings war es, den Product Owner von TUI fly im Schreiben von User-Stories und in der Anwendung der „Story-Slicing“ Methode auszubilden. Darüber hinaus schulten wir das Team bezüglich der Verwaltung des Product Backlogs, Aufnahme und Verarbeitung von Feedbacks zu Backlog-Items sowie der Anwendung der INVEST-Kriterien und der Verwendung von Story Points.

  1. Gewichterfassung

     Die Gewichterfassung umfasst das Sammeln aller relevanten Gewichtsdaten für die Berechnung des ZFW (Zero Fuel Weight) eines Fluges. Dies schließt das Gewicht des Flugzeugs selbst sowie die Codes und Gewichte für das Bord-Catering, die Crew und die Passagiere während eines bestimmten Zeitraums ein.

  2. Erfassung von Routen

    Die Subfleet-Ebene bietet die Möglichkeit Routeninformationen zu definieren, einschließlich Catering-Codes, Crew-/Passagier-Codes und spezifischen Routen (Abflug-Ziel). Diese Informationen werden später in die ZFW-Berechnung integriert.

  3. Erfassung von Ausnahmen

    Die Definition von besonderen Abweichungen ist möglich, wie zum Beispiel unterschiedlichen Routen, Catering-Codes oder Crew-Passagier-Codes, die in der ZFW-Berechnung nur unter bestimmten Bedingungen berücksichtigt werden sollen.

  4. Simulation

    Schließlich kann eine Simulation einer ZFW-Berechnung für ein spezifisches Datum unter Verwendung aller zuvor erfassten Gewichtsdaten, Routen und Ausnahmen durchgeführt werden. Diese Simulation kann für einzelne Flugzeuge oder mehrere Flugzeuge gestartet werden.

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Dirk Kabus Portrait

Dirk Kabus

Title: Prozessinnovation & Beratung