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Frau und Mann mit Kindern auf dem Schoß in einem Gespräch

Bundesweiter Digitaldienst für Adoption

Digitale Lösung für das Adoptionswesen.

Im Rahmen des Online-Zugangsgesetzes (OZG) haben wir für die Freie Hansestadt Bremen eine bundesweit einsetzbare digitale Lösung für das Adoptionswesen entwickelt.

Shortcuts zum Projekt

Das Ziel war es, den Adoptionsprozess durch vereinfachte, digitale Verfahren zu beschleunigen und zugleich die Notwendigkeit physischer Behördengänge zu reduzieren. Im Rahmen des Online-Zugangsgesetzes (OZG) entwickelten wir einen bundesweiten Digitaldienst für Adoption. Dieses umfangreiche Projekt beinhaltet die Entwicklung einer "Einer-für-Alle" (EfA) Lösung, die es ermöglicht, sämtliche Adoptionsverfahren und -formulare online zu verwalten. Von der ersten Kontaktaufnahme bis zum Abschluss des Adoptionsprozesses können interessierte Bürger:innen die erforderlichen Formulare digital ausfüllen und einreichen.

Unser Projektvorgehen

  1. Konzeptionsphase

    Unser Team, bestehend aus Projektleitung, Anforderungsmanager:innen und Software-Architekt:innen, definierte unter die Anforderungen, wobei gesetzliche Vorgaben, bestehende Prozesse sowie Nutzerfreundlichkeit für alle Bürger:innen und Verwaltungsmitarbeitende.

  2. Umsetzungsphase

    Nach der Konzeption übernahm das Konzeptions-Team die Steuerung und stellte den Proxy-Product Owner, während ein weiteres crossfunktionales Team aus Entwickler:innen, Tester:innen und einem Scrum Master die Umsetzung übernahm. Die Implementierung des Online-Dienstes fand unter Anwendung der agilen Projektmanagementmethode Scrum statt. Die Entwicklungsphasen umfassten zunächst das Minimum Viable Product (MVP), anschließend das Minimal Marketable Product (MMP) und schließlich das Full Service Product (FSP).

  3. Roll-Out-Phase

    Parallel zur Entwicklung des FSP begann der Roll-Out des MMP in weitere Bundesländer. Hier erarbeiteten wir eine Kampagne für die Durchführung des Roll-Outs.

Welche Technologien und Methoden kamen zum Einsatz?

Die Lösung wurde mithilfe des auf .Net basierten OSI-Frameworks umgesetzt. Zudem wurden moderne Entwicklungsmethoden wie Scrum angewendet, um eine skalierbare und sichere Plattform zu gewährleisten. Um einen möglichst nutzerfreundlichen Antragsprozess zu implementieren, verfügte das Team über einen UX-Designer. Im Testmanagement kamen automatisierte Build-Systeme und mehrstufige Tests zum Einsatz, dadurch konnte die Qualität und Funktionalität der Anwendung jederzeit sichergestellt werden.

Gesprächssituation mit mehreren Menschen an einem Tisch

Digitalisierung des Antragsprozesses

Nach dem erfolgreichen Go-Live des MVP im Dezember 2022 und der vollständigen Implementierung des FSP im September 2023 soll der Dienst stetig weiterentwickelt und an weitere Verfahrensbeteiligte angebunden werden. Anträge und Nachweise können somit vollständig digital zwischen Antragstellenden und Behörden ausgetauscht werden, wodurch persönliche Behördengänge minimiert werden. Der Roll-out in nachnutzende Bundesländer startete direkt im Anschluss an die Umsetzungsphase.

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Tascha Schnitzler Portrait

Tascha Schnitzler

Title: Partnermanagement & Business Development